Liebe Kunstfreundinnen und liebe Kunstfreunde,

 

die Galerie bleibt wegen der aktuellen Corona-Verordnung bis zum 20. Dezember 2020 geschlossen.

 

Für Kaufinterressierte und für Mitgliederangelegenheiten bleibt das Galeriebüro weiterhin erreichbar.

Büro-Öffnungszeiten: mittwochs von 15-19 Uhr, donnerstags von 15-21 Uhr, freitags von 15-19 Uhr und nach Vereinbarung.

 

In den Räumlichkeiten gelten die zur Zeit aktuellen Hygieneregeln (Mundschutz, Wahrung des Mindestabstands), maximal fünf Personen aus zwei Haushalten.

 


Heike Kati Barath und Dirk Meinzer

DUETT VOM MITTAG
Zu den Kollaborationen von Heike Kati Barath und Dirk Meinzer
Ausstellungsdauer: 04. 12.2020 bis 15. 01.2021
 
Bei Dirk Meinzer und Heike Kati Barath agiert das gemeinsame Schmunzeln im Pinsel oder Stempel als nonverbale Kommunikation. Die Kollaboration ist mit dem Splitscreen vergleichbar. Geteilte Interaktion innerhalb eines Bildfeldes, -allein die Anwesenheit des anderen prägt das eigene Tun. Zwei Blicke, die beide sehen. Die Kollaborationen finden zwischen diesem Vorzeigen, das den eigenen Blick transformiert und der Überschreibung der anderen Persönlichkeit statt.
Bei Barath und Meinzer ist es ein stetiges Hin-und Her. Wobei die kontinuierliche Kommunikation nicht deckungsgleich zu den unwiderruflichen Eingriffen in den gemeinsamen Bildkörper verläuft. Es ist weniger der Moment einer Absprache als vielmehr die Überraschung des nächsten Schritts, auf den man reagieren muss. Die Zusammenarbeit ist keine einfache: Grundlage ist die gegenseitige Wertschätzung der Werke, aber die Balance muss stetig ausgependelt und verschoben werden. (…)
Gemeinsam malen heißt nebeneinander stehen zu können, ohne dass sich die Ellbogen reiben.
 
Die beiden kennen sich noch nicht so lange, haben aber bereits beide etliche Kollaborationen mit anderen Künstler*innen hinter sich. Ihre unterschiedlichen Geschwindigkeiten fordern beide bis zum entscheidenden Punkt: Eben etwas zu tun, was man alleine nicht tun würde. (…)
Konflikt und Verschwörung, Humor und gegenseitiges Herausfordern lässt sich in den Bildern visuell nachvollziehen. Nicht zu wissen, was der / die andere als nächstes tut, bietet die nötige Freiheit, die eine gemeinsame Arbeit erfordert. Sie steht konträr zur gemeinsamen Absprache oder dem geplanten Werk und findet ihr Glück darin: auch selbst nicht zu wissen, was man als nächstes tun wird.
 
Nach Manuel van der Veen